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Stand: 12. August 2026
Verbraucherinnen und Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu.
Auf dieser Seite informieren wir über die Voraussetzungen und die Ausübung des gesetzlichen Widerrufsrechts, den Beginn und die Dauer der Widerrufsfrist, die Folgen eines Widerrufs, die Rücksendung der vom Widerruf betroffenen Waren, die Kostentragung sowie über mögliche gesetzliche Ausschluss- und Erlöschensgründe.
Darüber hinaus erläutern wir den Ablauf der Rückabwicklung bei Flauschpalast, insbesondere die Zuordnung einer Widerrufserklärung zur betreffenden Bestellung, die Prüfung zurückgesandter Waren und die Behandlung möglicher Wertverluste.
Die nachfolgenden Bestimmungen zum Widerrufsrecht sind von gesetzlichen Rechten wegen eines Mangels, einer Falschlieferung, eines Transportschadens oder einer sonstigen nicht vertragsgemäßen Leistung zu unterscheiden. Solche Rechte bestehen, soweit die jeweiligen gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind, unabhängig vom gesetzlichen Widerrufsrecht.
Verbraucher im Sinne des § 13 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die gesetzliche Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage.
Bei einem Vertrag über die Lieferung einer einzelnen Ware beginnt die Widerrufsfrist an dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht Beförderer ist, die Ware in Besitz genommen haben.
Haben Sie mehrere Waren im Rahmen einer einheitlichen Bestellung bestellt und werden diese getrennt geliefert, beginnt die Widerrufsfrist an dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben.
Wird eine Ware in mehreren Teilsendungen oder Stücken geliefert, beginnt die Widerrufsfrist an dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht Beförderer ist, die letzte Teilsendung oder das letzte Stück in Besitz genommen haben.
Bei einem Vertrag über die regelmäßige Lieferung von Waren über einen festgelegten Zeitraum hinweg beginnt die Widerrufsfrist an dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht Beförderer ist, die erste Ware in Besitz genommen haben.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
Flauschpalast
Inhaber: Herr Stefan Schneider
Am Erbrain 9
35232 Dautphetal
Deutschland
E-Mail: service@flauschpalast.com
mittels einer eindeutigen Erklärung, beispielsweise durch einen mit der Post versandten Brief oder eine E-Mail, über Ihren Entschluss informieren, diesen Vertrag zu widerrufen.
Aus der Erklärung muss eindeutig hervorgehen, dass Sie den betreffenden Vertrag widerrufen möchten.
Eine Begründung des Widerrufs ist nicht erforderlich.
Sie können hierfür das weiter unten auf dieser Seite bereitgestellte Muster-Widerrufsformular verwenden. Die Verwendung des Muster-Widerrufsformulars ist jedoch nicht vorgeschrieben.
Zusätzlich können Sie Ihr Widerrufsrecht über die von uns auf unserer Online-Benutzeroberfläche bereitgestellte elektronische Widerrufsfunktion ausüben.
Kaufvertrag online widerrufen
Die aktive Verlinkung dieses Zugangs zur elektronischen Widerrufsfunktion wird gesondert hinterlegt.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt es, dass Sie Ihre Erklärung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Damit wir Ihren Widerruf möglichst schnell und eindeutig der betreffenden Bestellung und den vom Widerruf erfassten Waren zuordnen können, empfehlen wir, soweit vorhanden, insbesondere folgende Angaben mitzuteilen:
Diese Angaben erleichtern die Zuordnung und Bearbeitung erheblich.
Soweit eine Widerrufserklärung den betreffenden Vertrag auch ohne einzelne dieser Angaben eindeutig erkennen lässt, begründet deren Fehlen jedoch keine zusätzliche Voraussetzung für die Wirksamkeit eines bestehenden gesetzlichen Widerrufsrechts.
Ist aus einer Erklärung nicht eindeutig erkennbar, auf welchen Vertrag oder auf welche Waren sie sich bezieht, können wir zur sachgerechten Zuordnung weitere Angaben erfragen.
Neben einer Widerrufserklärung per E-Mail oder Post sowie der Verwendung des Muster-Widerrufsformulars steht Ihnen die von uns bereitgestellte elektronische Widerrufsfunktion zur Verfügung.
Diese ist auf unserer Online-Benutzeroberfläche über den entsprechend hervorgehobenen Zugang „Kaufvertrag widerrufen“ erreichbar.
Kaufvertrag online widerrufen
Über die elektronische Widerrufsfunktion können Sie die zur Identifizierung Ihrer Person und des betreffenden Vertrags beziehungsweise des Teils des Vertrags erforderlichen Angaben übermitteln und Ihre Widerrufserklärung anschließend elektronisch bestätigen.
Nach Aktivierung der hierfür vorgesehenen Bestätigungsfunktion wird Ihnen nach Maßgabe der gesetzlichen Anforderungen unverzüglich eine elektronische Eingangsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger übermittelt.
Diese enthält zumindest den Inhalt der über die elektronische Widerrufsfunktion übermittelten Widerrufserklärung sowie das Datum und die Uhrzeit ihres Eingangs.
Wird die Widerrufserklärung vor Ablauf der Widerrufsfrist ordnungsgemäß über die elektronische Widerrufsfunktion versandt, gilt sie nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen als innerhalb der Widerrufsfrist zugegangen.
Die elektronische Widerrufsfunktion stellt einen zusätzlichen Weg zur Ausübung des Widerrufsrechts dar. Das Widerrufsrecht kann weiterhin auch durch eine andere eindeutige Erklärung, insbesondere per E-Mail oder Post, ausgeübt werden.
Wenn Sie diesen Vertrag wirksam widerrufen, haben wir Ihnen grundsätzlich alle Zahlungen zurückzuzahlen, die wir von Ihnen im Zusammenhang mit dem widerrufenen Vertrag erhalten haben, einschließlich der Kosten der Lieferung.
Von der Erstattung ausgenommen sind zusätzliche Lieferkosten, die dadurch entstanden sind, dass Sie eine andere Art der Lieferung gewählt haben als die von uns angebotene günstigste Standardlieferung.
Die Rückzahlung erfolgt unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Ihre Erklärung über den Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist.
Für die Rückzahlung verwenden wir grundsätzlich dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben.
Etwas anderes gilt, wenn mit Ihnen ausdrücklich eine andere Art der Rückzahlung vereinbart wurde und Ihnen hierdurch keine zusätzlichen Kosten entstehen.
Wegen der Rückzahlung werden Ihnen von uns keine Entgelte berechnet.
Bei einem Verbrauchsgüterkauf können wir die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welcher Zeitpunkt früher eintritt.
Dies gilt nicht, wenn wir ausdrücklich angeboten haben, die Waren selbst abzuholen.
Sie haben die vom Widerruf betroffenen Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichtet haben, an uns zurückzusenden oder zu übergeben.
Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden.
Soweit Ihnen für die betreffende Rücksendung keine abweichende zulässige Rücksendeanschrift mitgeteilt wurde, erfolgt die Rücksendung an:
Flauschpalast
Herr Stefan Schneider
Am Erbrain 9
35232 Dautphetal
Deutschland
Eine vorherige Kontaktaufnahme mit unserem Kundenservice kann die Zuordnung der Rücksendung zu Ihrer Bestellung und eine möglichst reibungslose Bearbeitung erleichtern.
Eine vorherige Genehmigung der Rücksendung durch Flauschpalast ist jedoch keine Voraussetzung für die Ausübung eines bestehenden gesetzlichen Widerrufsrechts.
Bei Fragen zur Rückabwicklung erreichen Sie uns unter:
Im Falle eines gesetzlichen Widerrufs tragen Sie die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren.
Etwas anderes gilt nur, soweit wir uns im konkreten Einzelfall ausdrücklich bereit erklärt haben, die Kosten der Rücksendung zu übernehmen oder zwingende gesetzliche Bestimmungen eine abweichende Kostentragung vorsehen.
Die unmittelbaren Kosten der Rücksendung sind von den Kosten der ursprünglichen Lieferung zu unterscheiden.
Die von Ihnen ursprünglich gezahlten Lieferkosten werden bei einem vollständigen Widerruf grundsätzlich bis zur Höhe der Kosten der von uns angebotenen günstigsten Standardlieferung erstattet.
Mehrkosten, die dadurch entstanden sind, dass Sie eine andere und teurere Lieferart als die von uns angebotene günstigste Standardlieferung gewählt haben, werden nicht erstattet.
Soweit wir nicht ausdrücklich etwas anderes anbieten, besteht im Rahmen eines gesetzlichen Widerrufs keine Verpflichtung unsererseits, ein vorfrankiertes Rücksendeetikett bereitzustellen, sofern die unmittelbaren Rücksendekosten nach den gesetzlichen Bestimmungen von Ihnen zu tragen sind.
Bei Waren, die aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht auf dem normalen Postweg zurückgesendet werden können, gelten hinsichtlich der unmittelbaren Rücksendekosten die hierfür vor Vertragsschluss mitgeteilten Angaben beziehungsweise die nach den gesetzlichen Vorgaben mitgeteilte Kostenschätzung.
Sie müssen für einen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen Umgang mit den Waren zurückzuführen ist, der zur Prüfung ihrer Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise nicht notwendig war, und die weiteren gesetzlichen Voraussetzungen für einen Wertersatzanspruch vorliegen.
Das Widerrufsrecht ermöglicht damit grundsätzlich eine angemessene Prüfung der Ware.
Es bedeutet jedoch nicht, dass eine Ware während der Widerrufsfrist ohne mögliche rechtliche Folgen in einem Umfang genutzt werden kann, der über eine zur Feststellung ihrer Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise erforderliche Prüfung hinausgeht.
Ob eine solche weitergehende Nutzung oder Behandlung vorliegt und ob hierdurch tatsächlich ein ersatzfähiger Wertverlust entstanden ist, richtet sich nach der konkreten Ware, der Art und Intensität des Umgangs mit ihr sowie den Umständen des jeweiligen Einzelfalls.
Die nachfolgenden Hinweise ergänzen die vorstehende Widerrufsbelehrung und erläutern insbesondere den praktischen Ablauf der Rückabwicklung.
Sie begründen keine zusätzlichen Voraussetzungen für die Ausübung eines bestehenden gesetzlichen Widerrufsrechts und schränken zwingende Verbraucherrechte nicht ein.
Nach Eingang einer Widerrufserklärung wird der betreffende Vorgang von uns erfasst und der zugehörigen Bestellung zugeordnet.
Im Rahmen dieser Bearbeitung können wir insbesondere prüfen,
ob die betreffende Bestellung und der Vertrag eindeutig identifiziert werden können, auf welche Artikel beziehungsweise Bestellpositionen sich die Erklärung bezieht, wann die Erklärung eingegangen beziehungsweise abgesendet wurde und ob aufgrund der konkreten Ware oder Vertragsgestaltung gesetzliche Besonderheiten, Ausschluss- oder Erlöschensgründe zu berücksichtigen sind.
Diese Prüfung stellt keine Genehmigung, Annahme oder Freigabe des Widerrufs dar.
Soweit ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht und wirksam ausgeübt wurde, hängt dessen Wirksamkeit nicht von einer gesonderten Zustimmung durch Flauschpalast ab.
Die Prüfung dient vielmehr der ordnungsgemäßen Zuordnung und rechtlichen sowie kaufmännischen Rückabwicklung des betreffenden Vorgangs.
Soweit Angaben fehlen oder widersprüchlich sind und der betreffende Vertrag oder der Umfang des Widerrufs deshalb nicht eindeutig festgestellt werden kann, können wir zur Klärung Kontakt mit Ihnen aufnehmen.
Ein Widerruf kann sich je nach Inhalt der Widerrufserklärung und den gesetzlichen Voraussetzungen auf den gesamten Vertrag oder auf bestimmte hiervon erfasste Waren beziehungsweise Bestellpositionen beziehen.
Wenn Sie nicht sämtliche Artikel einer Bestellung widerrufen möchten, empfehlen wir deshalb ausdrücklich, die vom Widerruf betroffenen Artikel und deren jeweilige Anzahl eindeutig zu benennen.
Bei mehreren ähnlichen Artikeln kann zusätzlich die Angabe der jeweiligen Variante, Größe, Farbe, Artikelbezeichnung oder einer sonstigen eindeutigen Zuordnung sinnvoll sein.
Bei Sets, Produktkombinationen oder mehrteiligen Waren wird im Rahmen der Rückabwicklung berücksichtigt, ob diese als einheitlicher Vertragsgegenstand erworben wurden oder ob rechtlich und tatsächlich selbstständige Bestellpositionen vorliegen.
Soweit eine Ware als zusammengehöriges Set oder als einheitlicher Artikel verkauft wurde, kann für eine vollständige Rückabwicklung insbesondere relevant sein, dass die zu diesem Artikel gehörenden Bestandteile vollständig zurückgesendet werden.
Bei einem Widerruf nur einzelner Bestellpositionen richtet sich die Behandlung der ursprünglichen Lieferkosten danach, ob und in welchem Umfang diese nach den gesetzlichen Bestimmungen dem widerrufenen Teil zuzuordnen und zu erstatten sind.
Nach Eingang einer zurückgesandten Ware erfolgt bei Flauschpalast eine Zuordnung zur betreffenden Bestellung und eine angemessene Wareneingangsprüfung.
Dabei können wir insbesondere prüfen und, soweit für die Rückabwicklung erforderlich, dokumentieren:
die Identität des zurückgesandten Artikels, die Übereinstimmung mit dem ursprünglich gelieferten Artikel, die zurückgesandte Anzahl, die Vollständigkeit der Ware und ihrer Bestandteile, den allgemeinen Zustand, vorhandene Versiegelungen und deren Zustand, Kennzeichnungen oder Seriennummern, soweit vorhanden, mitgeliefertes Zubehör sowie erkennbare Gebrauchsspuren, Beschädigungen, Verunreinigungen oder sonstige Veränderungen.
Bei hierfür relevanten Waren können außerdem unter anderem Tierhaare, Gerüche, Feuchtigkeit, Flecken, Kratz-, Kau- oder Bissspuren, Materialverformungen, Abrieb, Wasch- oder Reinigungsspuren, fehlende Bestandteile, entfernte Etiketten oder sonstige Veränderungen für die Beurteilung des Zustands von Bedeutung sein.
Bei elektrischen oder elektronischen Artikeln kann, soweit erforderlich und sachgerecht, außerdem die Vollständigkeit mitgelieferter Komponenten und die Identität des zurückgesandten Geräts geprüft werden.
Bei versiegelten Waren kann insbesondere dokumentiert werden, ob die betreffende Versiegelung noch vorhanden und unversehrt ist oder nach der Lieferung geöffnet beziehungsweise entfernt wurde.
Diese Prüfung dient der ordnungsgemäßen Rückabwicklung und insbesondere der Feststellung, ob die zurückgesandte Ware der gelieferten Ware entspricht und ob Umstände vorliegen, die nach den gesetzlichen Bestimmungen für die weitere Rückabwicklung relevant sein können.
Im Rahmen der Wareneingangsprüfung wird erforderlichenfalls auch beurteilt, ob die Ware lediglich in dem zur Prüfung von Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise erforderlichen Umfang behandelt wurde oder ob der Umgang mit der Ware darüber hinausgegangen ist.
Ein über die erforderliche Prüfung hinausgehender Umgang kann insbesondere dann von Bedeutung sein, wenn dadurch ein tatsächlicher Wertverlust entstanden ist.
Hierfür können abhängig von der jeweiligen Ware beispielsweise deutliche oder dauerhafte Gebrauchsspuren, Beschädigungen, Verschmutzungen, Tierhaare, intensive oder schwer zu beseitigende Gerüche, Feuchtigkeit, Wasch- oder Reinigungsspuren, Kratz-, Kau- oder Bissspuren, Materialverformungen, Abrieb, Veränderungen an Oberflächen oder andere wertmindernde Beeinträchtigungen relevant sein.
Das Vorliegen eines einzelnen Merkmals führt nicht automatisch zu einem bestimmten Wertersatz.
Ob und gegebenenfalls in welcher Höhe ein Anspruch auf Wertersatz besteht, wird anhand der gesetzlichen Voraussetzungen und der tatsächlichen Umstände des konkreten Einzelfalls beurteilt.
Eine pauschale Wiedereinlagerungs- oder Wertminderungsgebühr wird nicht erhoben.
Für die bloße Bearbeitung eines ordnungsgemäß ausgeübten gesetzlichen Widerrufs erheben wir keine Wiedereinlagerungsgebühr.
Es wird insbesondere keine pauschale Bearbeitungs-, Verwaltungs- oder Wiedereinlagerungsgebühr allein deshalb erhoben, weil Sie von Ihrem gesetzlichen Widerrufsrecht Gebrauch machen.
Hiervon zu unterscheiden sind gesetzlich vorgesehene Rechtsfolgen eines über die notwendige Prüfung hinausgehenden Umgangs mit einer Ware, insbesondere ein unter den gesetzlichen Voraussetzungen bestehender Anspruch auf Wertersatz für einen tatsächlich eingetretenen Wertverlust.
Die wirksame Ausübung eines bestehenden gesetzlichen Widerrufsrechts ist grundsätzlich nicht allein davon abhängig, dass die Ware in der ursprünglichen Versandverpackung zurückgesendet wird.
Wir bitten jedoch darum, für die Rücksendung eine der Ware angemessene und ausreichend schützende Verpackung zu verwenden.
Die Ware sollte so verpackt werden, dass vermeidbare Beschädigungen während des Rücktransports möglichst verhindert werden.
Soweit die ursprüngliche Versand- oder Produktverpackung noch vorhanden und für den sicheren Rücktransport geeignet ist, kann deren Verwendung sinnvoll sein.
Bei Waren, deren Produktverpackung selbst Bestandteil der Ware oder für deren Werthaltigkeit von Bedeutung ist, kann eine über das für eine angemessene Prüfung erforderliche Maß hinausgehende Beschädigung oder ein Verlust der Produktverpackung im Rahmen der gesetzlichen Voraussetzungen bei der Beurteilung eines möglichen Wertverlustes berücksichtigt werden.
Hiervon zu unterscheiden sind Versiegelungen, denen bei bestimmten Waren aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene eine eigenständige gesetzliche Bedeutung zukommen kann.
Soweit eine Ware mit Zubehör, Bestandteilen oder sonstigem zum Lieferumfang gehörendem Material geliefert wurde und der betreffende Artikel vollständig widerrufen wird, bitten wir darum, den betreffenden Lieferumfang vollständig zurückzusenden.
Hierzu können je nach Produkt beispielsweise Zubehörteile, Kabel, Ladezubehör, Adapter, abnehmbare Komponenten, Befestigungselemente, Behälter, Deckel oder sonstige zum betreffenden Artikel gehörende Bestandteile zählen.
Fehlende Bestandteile führen nicht automatisch zur Unwirksamkeit eines Widerrufs.
Sie können jedoch, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen und hierdurch ein tatsächlicher Wertverlust entstanden ist, bei der weiteren Rückabwicklung berücksichtigt werden.
Wir bitten darum, Waren nach Möglichkeit in einem Zustand zurückzusenden, der nicht über das zur Prüfung von Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise erforderliche Maß hinaus beeinträchtigt wurde.
Gerade bei Produkten für Hunde und Katzen kann eine intensivere Benutzung schnell deutliche Gebrauchsspuren hinterlassen.
Das bloße Auspacken oder eine angemessene Prüfung der Ware bedeutet nicht automatisch, dass Wertersatz zu leisten ist.
Eine darüber hinausgehende tatsächliche Nutzung kann jedoch abhängig von Art, Dauer und Intensität der Verwendung sowie der hierdurch entstandenen Veränderung der Ware rechtlich anders zu beurteilen sein.
Dies gilt insbesondere, wenn eine Ware bereits im normalen Alltag, bei Spaziergängen, im Außenbereich, beim Füttern, beim Spielen, beim Transport, bei der Pflege oder in vergleichbarer Weise über eine reine Prüfung hinaus eingesetzt wurde.
Maßgeblich bleiben stets die gesetzlichen Voraussetzungen und der konkrete Einzelfall.
Wir empfehlen, den Einlieferungs-, Versand- oder sonstigen geeigneten Nachweis über eine Rücksendung mindestens bis zum vollständigen Abschluss der Rückabwicklung aufzubewahren.
Ein solcher Nachweis kann insbesondere dann von Bedeutung sein, wenn die Rücksendung bei uns noch nicht eingegangen ist, sich während des Transports verzögert oder der Zeitpunkt der Absendung festgestellt werden muss.
Soweit Art, Größe und Wert der Ware dies zulassen, empfehlen wir eine Versandart, bei der die Rücksendung nachvollzogen werden kann.
Diese Empfehlung stellt keine über die gesetzlichen Bestimmungen hinausgehende Voraussetzung für die wirksame Ausübung des Widerrufsrechts dar.
Die Prüfung zurückgesandter Waren ist von den gesetzlichen Fristen und Voraussetzungen für die Rückzahlung zu unterscheiden.
Wir sind bei einem Verbrauchsgüterkauf nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen berechtigt, die Rückzahlung zurückzuhalten, bis wir die Waren zurückerhalten haben oder Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welcher Zeitpunkt früher eintritt.
Daraus folgt insbesondere, dass die Rückzahlung nicht generell von einem von uns frei bestimmbaren internen Prüf- oder Freigabeprozess abhängig gemacht wird.
Gleichwohl werden zurückgesandte Waren nach ihrem Eingang im Rahmen der Rückabwicklung geprüft.
Ergeben sich hierbei rechtlich erhebliche Besonderheiten, beispielsweise hinsichtlich Identität, Vollständigkeit, Versiegelung oder eines möglichen Wertverlustes, werden diese nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen bei der weiteren Abwicklung berücksichtigt.
Nach Veranlassung einer Rückzahlung kann abhängig vom eingesetzten Zahlungsdienstleister eine zusätzliche technische Bearbeitungszeit entstehen, bis die Gutschrift auf dem betreffenden Konto oder in der jeweiligen Zahlungsübersicht sichtbar ist.
Diese technische Bearbeitungszeit des Zahlungsdienstleisters ist von unserer gesetzlichen Verpflichtung zur rechtzeitigen Veranlassung der Rückzahlung zu unterscheiden.
Das gesetzliche Widerrufsrecht besteht nicht für sämtliche Arten von Verträgen und Waren uneingeschränkt.
§ 312g BGB sieht verschiedene Fälle vor, in denen ein Widerrufsrecht nicht besteht oder ein zunächst bestehendes Widerrufsrecht unter bestimmten Voraussetzungen nicht mehr ausgeübt werden kann.
Für unser Sortiment können insbesondere die nachfolgend erläuterten Fallgruppen relevant sein.
Ob ein Ausschluss- oder Erlöschensgrund tatsächlich vorliegt, wird nicht allein anhand einer allgemeinen Produktbezeichnung beurteilt.
Maßgeblich sind vielmehr die konkrete Ware, die konkrete Vertragsgestaltung und die gesetzlichen Voraussetzungen des jeweiligen Einzelfalls.
Das Widerrufsrecht besteht insbesondere nicht bei Verträgen über die Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf dessen persönliche Bedürfnisse zugeschnitten sind.
Hierunter können insbesondere Waren fallen, die aufgrund individueller Kundenvorgaben speziell angefertigt, personalisiert, mit einem Namen oder individuellen Text versehen, bedruckt, bestickt, graviert oder in vergleichbarer Weise individuell ausgestaltet werden.
Entscheidend ist jedoch nicht allein die Bezeichnung einer Ware als „personalisiert“ oder der Umstand, dass mit ihrer Herstellung erst nach Eingang einer Bestellung begonnen wird.
Maßgeblich ist, ob die gesetzlichen Voraussetzungen des Ausschlusstatbestands im konkreten Fall erfüllt sind.
Der Umstand, dass eine Ware erst nach Eingang einer Bestellung hergestellt, produziert oder beschafft wird, führt für sich genommen nicht automatisch zum Ausschluss des gesetzlichen Widerrufsrechts.
Dies gilt grundsätzlich auch bei einer Fertigung nach Bestelleingang, etwa im Rahmen eines Print-on-Demand- oder vergleichbaren Herstellungsverfahrens.
Entscheidend bleibt, ob für die Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich war oder die betreffende Ware eindeutig auf dessen persönliche Bedürfnisse zugeschnitten wurde.
Eine nicht personalisierte Standardware wird daher nicht allein dadurch zu einer vom Widerrufsrecht ausgeschlossenen Ware, dass ihre Produktion erst nach Bestelleingang erfolgt.
Soweit ein konkretes Produkt aufgrund seiner Individualisierung unter einen gesetzlichen Ausschlusstatbestand fällt, richtet sich die Beurteilung nach den gesetzlichen Voraussetzungen der jeweiligen Bestellung.
Das Widerrufsrecht besteht nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften nicht bei Verträgen über die Lieferung von Waren, die schnell verderben können oder deren Verfallsdatum schnell überschritten würde.
Ob diese Voraussetzung vorliegt, richtet sich nach der konkreten Beschaffenheit und Haltbarkeit der betreffenden Ware.
Die bloße Tatsache, dass es sich um einen verbrauchbaren Artikel handelt, reicht für sich genommen nicht aus, um diesen Ausschlusstatbestand auf sämtliche Produkte einer Warengruppe zu übertragen.
Ein gesetzlicher Ausschlusstatbestand kann bei versiegelten Waren vorliegen, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind, wenn ihre Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde.
Hierfür müssen die gesetzlichen Voraussetzungen im konkreten Fall erfüllt sein.
Nicht jede Verpackung und nicht jede Ware aus dem Bereich Pflege, Gesundheit oder Hygiene wird allein aufgrund ihrer Produktkategorie automatisch von diesem Ausschlusstatbestand erfasst.
Maßgeblich können insbesondere die Beschaffenheit und vorgesehene Verwendung der Ware, die Art und Funktion einer vorhandenen Versiegelung sowie deren Zustand nach der Lieferung sein.
Ist eine rechtlich relevante Versiegelung entfernt worden und liegen die weiteren gesetzlichen Voraussetzungen vor, kann das ursprünglich bestehende Widerrufsrecht für die betreffende Ware erloschen sein.
Auch bei Futter, Snacks, Kauartikeln, Nahrungsergänzungsmitteln und vergleichbaren Verbrauchsprodukten richtet sich das Bestehen oder Nichtbestehen eines gesetzlichen Widerrufsrechts nach den jeweils einschlägigen gesetzlichen Voraussetzungen.
Ein pauschaler Ausschluss allein aufgrund der Einordnung als Futter-, Snack- oder Ergänzungsprodukt erfolgt nicht.
Soweit eine konkrete Ware jedoch schnell verderben kann oder ihr Verfallsdatum schnell überschritten würde, kann ein gesetzlicher Ausschlusstatbestand vorliegen.
Bei bestimmten versiegelten Produkten kann außerdem unter den gesetzlichen Voraussetzungen ein zunächst bestehendes Widerrufsrecht nach Entfernung der Versiegelung entfallen.
Ob dies auf einen bestimmten Artikel zutrifft, richtet sich nach dessen konkreter Beschaffenheit, Verpackungs- und Versiegelungssituation sowie den gesetzlichen Voraussetzungen.
Für Pflegeartikel und andere körpernah oder hygienisch sensibel verwendete Waren gilt ebenfalls, dass die Produktkategorie allein nicht über einen gesetzlichen Ausschluss des Widerrufsrechts entscheidet.
Soweit eine Ware mit einer rechtlich relevanten Versiegelung versehen ist, aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nach Öffnung nicht zur Rückgabe geeignet ist und die Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde, kann das Widerrufsrecht nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen erlöschen.
Ist dieser Ausschlusstatbestand nicht erfüllt, kann bei einer bereits geöffneten oder verwendeten Ware gleichwohl zu prüfen sein, ob eine über die erforderliche Prüfung hinausgehende Nutzung stattgefunden und hierdurch ein Wertverlust entstanden ist.
Gesetzliche Mängelrechte bleiben hiervon unberührt.
Das Widerrufsrecht besteht nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften nicht bei Verträgen über Waren, die nach der Lieferung aufgrund ihrer Beschaffenheit untrennbar mit anderen Gütern vermischt wurden.
Auch hierbei ist maßgeblich, ob die gesetzlichen Voraussetzungen im konkreten Einzelfall tatsächlich erfüllt sind.
Eine Preisreduzierung, ein Aktionspreis, ein Sale-Angebot oder die Kennzeichnung eines Artikels als zweite Wahl führt für sich genommen nicht zum Ausschluss eines bestehenden gesetzlichen Widerrufsrechts.
Ob ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht, richtet sich auch bei solchen Waren nach den allgemeinen gesetzlichen Voraussetzungen und etwaigen gesetzlichen Ausnahmetatbeständen.
Hiervon zu unterscheiden sind Eigenschaften, optische Abweichungen, Gebrauchsspuren oder andere Besonderheiten einer als zweite Wahl angebotenen Ware, die vor dem Kauf transparent beschrieben und gegebenenfalls Gegenstand der vereinbarten Beschaffenheit geworden sind.
Das gesetzliche Widerrufsrecht und gesetzliche Rechte wegen eines Mangels sind rechtlich getrennt voneinander zu beurteilen.
Das gesetzliche Widerrufsrecht ermöglicht Verbraucherinnen und Verbrauchern unter den gesetzlichen Voraussetzungen, einen Fernabsatzvertrag innerhalb der geltenden Widerrufsfrist ohne Angabe von Gründen zu widerrufen.
Eine Reklamation betrifft demgegenüber insbesondere Fälle, in denen eine Ware beispielsweise beschädigt, mangelhaft, falsch oder in sonstiger Weise nicht vertragsgemäß geliefert wurde.
Für solche Fälle können unabhängig vom Widerrufsrecht gesetzliche Mängelrechte bestehen.
Ist ein Artikel beschädigt oder fehlerhaft angekommen oder wurde ein falscher Artikel geliefert, empfehlen wir daher, sich zunächst mit unserem Kundenservice in Verbindung zu setzen, damit wir den Sachverhalt als Reklamation prüfen und einer sachgerechten Lösung zuführen können.
Sie erreichen uns unter:
Die Ausübung gesetzlicher Mängelrechte wird durch diese Empfehlung nicht eingeschränkt.
Der Widerruf erfolgt durch eine Erklärung gegenüber Flauschpalast, aus der der Entschluss zum Widerruf des betreffenden Vertrags eindeutig hervorgehen muss.
Eine lediglich kommentarlos vorgenommene Rücksendung sollte daher nicht an die Stelle einer eindeutigen Widerrufserklärung treten.
Wir empfehlen, den Widerruf vor oder spätestens im Zusammenhang mit der Rücksendung eindeutig zu erklären und möglichst die betreffende Bestellnummer sowie die vom Widerruf erfassten Artikel anzugeben.
Hierfür können Sie insbesondere eine E-Mail, einen Brief, das Muster-Widerrufsformular oder die elektronische Widerrufsfunktion verwenden.
Von einem gesetzlichen Widerrufsrecht sind freiwillige Rücknahmen, Umtauschmöglichkeiten oder sonstige Kulanzleistungen zu unterscheiden.
Soweit kein gesetzlicher Anspruch besteht und Flauschpalast im Einzelfall dennoch freiwillig eine Rücknahme, einen Austausch, eine Gutschrift, einen Preisnachlass oder eine andere Lösung anbietet, erfolgt dies vorbehaltlich einer ausdrücklich abweichenden Vereinbarung freiwillig und bezogen auf den jeweiligen Einzelfall.
Insbesondere bei bereits geöffneten Verbrauchsprodukten, flüssigen Produkten zur inneren oder äußeren Anwendung, Futter, Snacks, Kauartikeln, Nahrungsergänzungsmitteln sowie hygienisch oder produktsicherheitsrelevanten Artikeln kann eine freiwillige Rücknahme nach Öffnung aus Gründen der Produktintegrität, Produktsicherheit, Hygiene oder fehlenden Wiederverkäuflichkeit abgelehnt werden.
Dies betrifft ausschließlich freiwillige Leistungen außerhalb zwingender gesetzlicher Ansprüche.
Ein bestehendes gesetzliches Widerrufsrecht, gesetzliche Mängelrechte oder sonstige zwingende Verbraucherrechte werden hierdurch nicht eingeschränkt.
Soweit Flauschpalast in einem einzelnen Fall freiwillig eine besondere Lösung oder Kulanzleistung gewährt, entsteht hieraus kein Anspruch darauf, dass andere oder zukünftige Fälle in gleicher Weise behandelt werden.
Dies gilt insbesondere für freiwillige Übernahmen von Rücksendekosten, freiwillige Austauschlösungen, Gutschriften, Nachlässe, Rücknahmen außerhalb gesetzlicher Fristen oder sonstige Leistungen, zu denen keine gesetzliche Verpflichtung besteht.
Zwingende gesetzliche Rechte bleiben hiervon unberührt.
Zusätzlich zu einer Widerrufserklärung per E-Mail oder Post sowie der Verwendung des Muster-Widerrufsformulars können Sie Ihr Widerrufsrecht über die von uns bereitgestellte elektronische Widerrufsfunktion ausüben.
Die Funktion ist auf unserer Online-Benutzeroberfläche über den entsprechend hervorgehoben bereitgestellten Zugang „Kaufvertrag widerrufen“ erreichbar.
Über die elektronische Widerrufsfunktion können die für die Widerrufserklärung erforderlichen beziehungsweise vorgesehenen Angaben übermittelt und die Widerrufserklärung elektronisch bestätigt werden.
Nach Betätigung der entsprechenden Bestätigungsfunktion wird eine elektronische Eingangsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger übermittelt. Diese enthält nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben insbesondere den Inhalt der übermittelten Widerrufserklärung sowie Datum und Uhrzeit ihres Eingangs.
Wird die Widerrufserklärung vor Ablauf der Widerrufsfrist ordnungsgemäß über die elektronische Widerrufsfunktion versandt, gilt sie nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen als innerhalb der Widerrufsfrist zugegangen.
Die Nutzung der elektronischen Widerrufsfunktion ist nicht die einzige Möglichkeit, das gesetzliche Widerrufsrecht auszuüben.
Sie können Ihr Widerrufsrecht weiterhin auch durch eine andere eindeutige Erklärung, beispielsweise per E-Mail an service@flauschpalast.com oder per Post, ausüben. Auch die Verwendung des Muster-Widerrufsformulars ist freiwillig.
Die elektronische Widerrufsfunktion stellt damit einen zusätzlichen gesetzlich vorgesehenen Weg zur Erklärung des Widerrufs dar und ist nicht verpflichtend.
Flauschpalast
Herr Stefan Schneider
Am Erbrain 9
35232 Dautphetal
E-Mail: service@flauschpalast.com
Hiermit widerrufe ich den von mir abgeschlossenen Kaufvertrag über den Kauf der folgenden Waren:
Die gesetzlichen Grundlagen des Widerrufsrechts ergeben sich insbesondere aus den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) und des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuche (EGBGB).
Von besonderer Bedeutung sind insbesondere:
§ 13 BGB hinsichtlich des Verbraucherbegriffs,
§ 312g BGB hinsichtlich des Widerrufsrechts bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen und Fernabsatzverträgen sowie der gesetzlich vorgesehenen Ausnahmen,
§ 355 BGB hinsichtlich der allgemeinen Voraussetzungen, Erklärung und Frist des Widerrufs,
§ 356 BGB hinsichtlich besonderer Regelungen zum Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen,
§ 356a BGB hinsichtlich der elektronischen Widerrufsfunktion,
§ 357 BGB hinsichtlich der Rechtsfolgen des Widerrufs, insbesondere Rückzahlung, Liefer- und Rücksendekosten sowie Zurückbehaltungsrecht,
§ 357a BGB hinsichtlich eines möglichen Wertersatzes sowie
Artikel 246a EGBGB einschließlich der dort geregelten Informationspflichten und der gesetzlichen Muster für die Widerrufsbelehrung und das Muster-Widerrufsformular.
Soweit wir auf dieser Seite über die eigentliche Widerrufsbelehrung hinaus zusätzliche Erläuterungen, Hinweise, Beispiele oder Empfehlungen geben, dienen diese insbesondere der besseren Einordnung und praktischen Abwicklung.
Sie begründen keine über zwingende gesetzliche Bestimmungen hinausgehenden Voraussetzungen für die Ausübung gesetzlicher Verbraucherrechte.
Soweit zwingende gesetzliche Vorschriften im jeweiligen Einzelfall etwas Abweichendes bestimmen, bleiben diese unberührt.
Bei Fragen zu einem Widerruf, einer Rücksendung oder der Zuordnung einer Bestellung helfen wir gerne weiter.
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